Mein Name ist Alejandra und ich bin Kindergartenerzieherin. Ich mache mir heutzutage Sorgen über das Ausmaß an Gewalt bei Kindern, die dem nicht entkommen können, was wir in der gesamten Gesellschaft mitansehen. Da ich eine humanistische Ausbildung habe… habe ich damit angefangen, als Alternativmethode eine andere Sprache einzusetzen, um negative Gefühle und aggressive Verhaltensweisen auszudrücken.
Ein vierjähriges Kind, das sich dadurch ausdrückt, andere zu schlagen und körperlich und verbal anzugreifen, sagte zu mir: wenn ich zuschlage, geht es mir besser.
Daraufhin brachte ich in der Klasse andere Alternativen mit ein: indem ich nach Beschäftigungen für sie suchte, die ihnen Spaß machen, wie zum Beispiel malen, und ihnen so ermöglichte, ihre Wut auszudrücken – aber auf eine andere Weise, ohne anderen oder sich selbst dabei weh zu tun: „ Du darfst wütend sein, aber wenn du es bist und gerne malst, nimm' Farben und mal' mit Nachdruck…“
Andere Kinder wählten stattdessen Springen oder Kneten und drückten auf diese Weise aus, was mit ihnen los ist.
Archiv: Aggression
2011 28 Mrz
Geschichten von Kindern, Sache der Erwachsenen
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